Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg

Die neue, deutschsprachige Ausgabe des internationalen Rundbriefs der Attac-Bewegung „Sand im Getriebe Nr.144“ (SIG) ist erschienen. Der Rundbrief „Sand im Getriebe” ist ein Medium für Menschen, die eine Welt jenseits der neoliberalen Globalisierung verwirklichen wollen. Der Rundbrief gibt Texten von Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Gesinnung einen gemeinsamen Ort. Die enthaltenen Positionen sind nicht notwendigerweise solche der Attac-Bewegung.

Die Ausgabe 144 steht ganz im Zeichen des Krieges in der Ukraine.. Hier kann die pdf-Version eingesehen und heruntergeladen werden.

Vorwort SIG 144 mit Inhaltsangabe

„Unsere Solidarität und unsere Herzen gehen von hier zu den Menschen in der Ukraine, seien sie ukrainischer Nationalität oder russischer. Dieser Krieg […] wird ausgetragen auf dem Rücken der Frauen, Kinder und Männer. Der Angriff auf die Ukraine ist unentschuldbar.“(IPPNW-Vorsitzender Dr. Lars Pohlmeier) Weiterlesen

Marburger Osterspaziergang 2022

Der diesjährige Osterspaziergang beginnt am Ostermontag (18. April) um 11.00 Uhr am  Deserteursdenkmal in der Frankfurter Straße und führt zum Denkmal für die Opfer der Marburger Jäger im Schülerpark, wo um 12.30 Uhr eine Kundgebung stattfinden wird.

Mit Imbiss & Kultur klingt der Spaziergang im Haus der Ortenberggemeinde (Rudolf-Bultmann-Str. 7) aus.
 
Redebeiträge liefern Michael Schulze von Glaßer (DFG-VK), Fridays for Future, DIDF-Jugend, Greenpeace Marburg und Jugend gegen Krieg. Musikalisch begleitet die Veranstaltung Broder Braumüller. Christine Reinhardt und Peter Radestock werden Texte rezitieren.
 
Der Text des Aufrufes lautet:

Die Waffen nieder!
Stoppt den Krieg in der Ukraine!
Stoppt das 100-Mrd-Aufrüstungsprogramm!
Für Frieden und Abrüstung in Europa!

Wieder ist Krieg in Europa. Der Überfall auf die Ukraine ist ein Verbrechen und ein eklatanter Bruch des Völkerrechts durch die russische Staatsführung. Millionen Menschen sind bereits aus der Ukraine geflüchtet. Die Spannungen zwischen NATO und Russland drohen gar zu einem noch größeren Konflikt zu eskalieren. Selbst ein Atomkrieg ist wieder eine gegenwärtige Gefahr. Damit muss Schluss sein! Weiterlesen

Mahnwache 26.März

Frieden in der Ukraine!
Samstag 26. März, 11-13 Uhr

Marburg, Gerhard-Jahn-Platz
(Vor Cineplex)

Während der Mahnwache werden auf Plakatträgern die friedenspolitischen Kernforderungen des Marburger Bündnisses „Nein zum Krieg!“, »Verhandeln statt Schießen« und »Abrüstung statt Aufrüstung« der Öffentlichkeit präsentiert.

Mit den jetzt geplanten Aufrüstungsprogrammen sind die Herausforderungen des Klimawandels nicht zu schaffen. Sie sind nur in einer Welt zu bewältigen, in der Frieden herrscht und die Probleme international gemeinsam angegangen werden. Es gilt, alle Kräfte zu bündeln und nicht Milliarden für Aufrüstung und Krieg zu verschwenden.

Behördliche Auflagen: Abstand- und Maskenpflicht (OP-. FFP2- oder ähnlich geeignete Masken)

Am 12.3.2021 wurden Wahlplakate überklebt

Am vergangenen Freitag, 12.3.21, wurden Wahlplakate des Herrn Bamberger überklebt und seine Wahllounge von außen mit Farbbeuteln beworfen. Diese Handlungen halten wir für politisch kontraproduktiv und auch nicht für fair; im Übrigen entsprechen sie nicht unserem Stil in der politischen Auseinandersetzung.
Ob es tatsächlich notwendig ist, in diesem Fall den Staatsschutz einzuschalten, wie es Herr Bamberger getan hat, muss seiner eigenen Einschätzung überlassen bleiben. Die von ihm in seinem Podcast gegenüber allen auf den geklebten Plakaten per Logo vertretenen Organisationen geäußerten pauschalen Diffamierungen können wir so allerdings nicht akzeptieren und fordern Herrn Bamberger auf, sie öffentlich zurückzunehmen. 

Marburger Bündnis Nein zum Krieg!

Stellungnahme der Seebrücke Marburg

Bundeswehr gehört nicht in die Mitte der Gesellschaft

Oberhessische Presse vom 20.12.2019
Zum Artikel „Soldaten beschenken Kinder“ in der OP vom 12. Dezember:

Eine schöne Bescherung in diesem Jahr. Da kommen Soldaten der Division Schnelle Kräfte zu den Kindern der Kita „Weißer Stein“ in Amöneburg, zu Kindern, die natürlich nicht wissen, mit wem sie es genau zu tun haben.„Soldaten sind auch nur Menschen“ bemerkt Major Ralf Jettke, für den es nichts Schöneres gibt, „als Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“.Ich möchte den Soldaten ihr Menschsein auch gar nicht absprechen. Aber Soldat zu sein ist kein normaler Beruf wie jeder andere. Es ist eine Ausbildung zum Töten. Und den Kindern, die auf Soldaten während deren Berufsausübung treffen, ist das Lächeln schon lange vergangen. Sie werden traumatisiert, verstümmelt, getötet.Ich werde nicht müde zu wiederholen, dass uns nur die aus-gestreckte Hand gegenüber all unseren Nachbarn helfen wird. Es geht darum, miteinander zu reden und Gespräche für den Frieden einzuleiten.Soldaten stehen für das Gegenteil. Sie verteidigen nicht die Kultur, sie sind eine Absage an jede Form kultivierten Umgangs. Krieg löst keine Probleme; er steigert sie aber ins Unendliche. Und mit genau dieser Option sollen nun schon die Kinder konfrontiert werden. Die Bundeswehr gehört nicht in die Mitte der Gesellschaft. Sie gehört aufgelöst.

Karin Schwalm, Marburg

Friedensweg der Religionen Marburg 2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Runden Tischs der Religionen in Marburg,
 Sie sind herzlichst eingeladen zum
Friedensweg der Religionen Marburg 2018
Gemeinsam unterwegs zu den Orten verschiedener Religionsgemeinschaften Marburgs
Samstag, den 20. Oktober
Beginn 17 Uhr Ende ca. 21 Uhr
Eine Wanderung mit Präsentationen im Kerner (Lutherischer Kirchhof 1 / Beginn der Veranstaltung um 17:00 h), in Universitätskirche, Moschee, Shambhala-Zentrum und Synagoge.
Gemeinsam unterwegs, gemeinsam im Gespräch
Zum neunten Mal bereits veranstaltet der Marburger Runde Tisch der Religionen einen öffentlichen Friedensweg: Gemeinsam unterwegs zu den Orten verschiedener Religionsgemeinschaften Marburgs. Er beginnt um 17:00 Uhr im Kerner/Lutherischer Kirchhof 1, mit der Bahá’í, führt zur evangelische Universiätskirche und über die neue Moschee in der Straße Bei St. Jost 17 zum buddhistischen Shambhala-Zentrum und schließlich zur Synagoge in der Liebigstraße. Dort endet der Friedensweg nach einem abschließenden Rundgespräch gegen 21:00 Uhr.
Thema des diesjährigen Friedensweges:
„Haus der Andacht“ – Was macht ein religiöses Zentrum zu einer religiösen und spirituellen Räumlichkeit?
Wer an den im Marburg lebenden Religionsgemeinschaften Interesse hat, ist eingeladen, sich dem Weg anzuschließen. An allen Stationen wird
es eine kurze Einführung in den Ort und repräsentative Textlesungen geben. Dies wird einen Eindruck von der Atmosphäre der jeweiligen Religion vermitteln. Auf dem gemeinsamen Weg können sich die Teilnehmenden über das Gesehene und Gehörte unterhalten und befragen.
Vier Stunden unterwegs zu sein, ist anstrengend, aber es bietet mehr Möglichkeiten als ein Vortragsprogramm: konkrete Erfahrungen, direkte Ansprechpartner, neue Kontakte.
Die Marburger Religionsgemeinschaften wollen deutlich machen, dass sie trotz aller verbleibenden Unterschiede ein gemeinsames Ziel haben: den äußeren und inneren Frieden, zu dem sie auf unterschiedliche Weise beitragen. Spirituell wach zu sein heißt, sich aufzumachen, Schritte zu wagen, gemeinsam und auf einander zu; es heißt auch, den Austausch zu suchen und Erkanntes in die Tat umzusetzen.
Die Wegführung:
Der Friedensweg der Religionen beginnt im Kerner (Lutherischer Kirchhof 1) und führt nach der anschließenden Universitätskirche als dritte Station zur neuen Moschee (Bei St. Jost 17), von dort zu Shambhala Zentrum (Auf dem Wehr 33) und Synagoge (Liebigstr. 21a)

 

#wirsindmehr: 7.500 Menschen demonstrierten in Marburg am 7.9.2018

Redebeitrag von Maximiliane Jäger-Gogoll
Fotogalerie Oberhessische Presse

7.500 Menschen auf Marburgs Straßen gegen Xenophobie und Rechtsextremismus

Quelle: Radio: RUM-90,1, Marburg im www.radio-rum.de
Produktionsdatum: 14.09.2018

Pressespiegel:

marburg.news

Oberhessische Presse online

Die Hessenschau berichtete