Friedensweg der Religionen Marburg 2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Runden Tischs der Religionen in Marburg,
 Sie sind herzlichst eingeladen zum
Friedensweg der Religionen Marburg 2018
Gemeinsam unterwegs zu den Orten verschiedener Religionsgemeinschaften Marburgs
Samstag, den 20. Oktober
Beginn 17 Uhr Ende ca. 21 Uhr
Eine Wanderung mit Präsentationen im Kerner (Lutherischer Kirchhof 1 / Beginn der Veranstaltung um 17:00 h), in Universitätskirche, Moschee, Shambhala-Zentrum und Synagoge.
Gemeinsam unterwegs, gemeinsam im Gespräch
Zum neunten Mal bereits veranstaltet der Marburger Runde Tisch der Religionen einen öffentlichen Friedensweg: Gemeinsam unterwegs zu den Orten verschiedener Religionsgemeinschaften Marburgs. Er beginnt um 17:00 Uhr im Kerner/Lutherischer Kirchhof 1, mit der Bahá’í, führt zur evangelische Universiätskirche und über die neue Moschee in der Straße Bei St. Jost 17 zum buddhistischen Shambhala-Zentrum und schließlich zur Synagoge in der Liebigstraße. Dort endet der Friedensweg nach einem abschließenden Rundgespräch gegen 21:00 Uhr.
Thema des diesjährigen Friedensweges:
„Haus der Andacht“ – Was macht ein religiöses Zentrum zu einer religiösen und spirituellen Räumlichkeit?
Wer an den im Marburg lebenden Religionsgemeinschaften Interesse hat, ist eingeladen, sich dem Weg anzuschließen. An allen Stationen wird
es eine kurze Einführung in den Ort und repräsentative Textlesungen geben. Dies wird einen Eindruck von der Atmosphäre der jeweiligen Religion vermitteln. Auf dem gemeinsamen Weg können sich die Teilnehmenden über das Gesehene und Gehörte unterhalten und befragen.
Vier Stunden unterwegs zu sein, ist anstrengend, aber es bietet mehr Möglichkeiten als ein Vortragsprogramm: konkrete Erfahrungen, direkte Ansprechpartner, neue Kontakte.
Die Marburger Religionsgemeinschaften wollen deutlich machen, dass sie trotz aller verbleibenden Unterschiede ein gemeinsames Ziel haben: den äußeren und inneren Frieden, zu dem sie auf unterschiedliche Weise beitragen. Spirituell wach zu sein heißt, sich aufzumachen, Schritte zu wagen, gemeinsam und auf einander zu; es heißt auch, den Austausch zu suchen und Erkanntes in die Tat umzusetzen.
Die Wegführung:
Der Friedensweg der Religionen beginnt im Kerner (Lutherischer Kirchhof 1) und führt nach der anschließenden Universitätskirche als dritte Station zur neuen Moschee (Bei St. Jost 17), von dort zu Shambhala Zentrum (Auf dem Wehr 33) und Synagoge (Liebigstr. 21a)

 

#wirsindmehr: 7.500 Menschen demonstrierten in Marburg am 7.9.2018

Redebeitrag von Maximiliane Jäger-Gogoll

OP-Fotogalerie (Bitte auf ’s Bild klicken)

7.500 Menschen auf Marburgs Straßen gegen Xenophobie und Rechtsextremismus

Quelle: Radio: RUM-90,1, Marburg im www.radio-rum.de
Produktionsdatum: 14.09.2018

Pressespiegel:

marburg.news

Oberhessische Presse online

Die Hessenschau berichtete

Wir unterstützen Demo und Kundgebung am Freitag

#wirsindmehr

Das Bündnis Nein zum Krieg hat dem Oberbürgermeister / Magistrat heute seine Unterstützung für die Demo und Kundgebung am Freitag zugesagt. Das Schreiben von Thomas Spies hatte folgenden Wortlaut:

„Die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat laden für Freitag, 7. September, zwischen 17 und 19 Uhr zu einer Demonstration und Kundgebung zu den Vorfällen in Chemnitz, für das staatliche Gewaltmonopol und gegen ausufernden Rechtsextremismus ein. Nach einem Gang vom Erwin-Piscator-Haus zum Marktplatz soll dort kurz gesprochen werden und dabei das ganze Spektrum der Marburger Zivilgesellschaft repräsentiert sein.

Gerne möchten wir Sie als Organisation, Verein, Initiative oder Unternehmen dafür gewinnen, sich an dieser Dokumentation der demokratische Einigkeit in Marburg zu beteiligen. Sollten Sie das Anliegen unterstützen, so wären wir Ihnen dankbar, Sie als zivilgesellschaftliche Unterstützter im Aufruf zur Demonstration nennen zu dürfen. Eine entsprechende Auflistung würden wir am Donnerstag auch der örtlichen Presse zur Verfügung stellen (…)“

Ringvorlesung „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“

Ringvorlesung im Wintersemester 2015/2016

Die Vorlesung findet jeweils Montags um 18.30 Uhr in Raum 0/0070 des Hörsaalgebäudes (Biegenstraße 14, 35037 Marburg) der Philipps-Universität statt.

Das Programm

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19.10.2015 |Dr. Ulrike Krause (Marburg)
„Die Krise des globalen Flüchtlingsschutzregimes“

26.10.2015 | Prof. Dr. Jürgen Bast (Gießen)
„Die Europäisierung des Flüchtlingsrechts: Bilanz und Perspektiven“

02.11.2015 | Janneke Daub (Marburg)
„Das Asylverfahren: Menschen im Wartezustand?“

09.11.2015 | Susanne Hassel (Berlin)
„Kinder in Flüchtlingscamps – und nun? Der Schutz von Flüchtlingskindern aus einer menschenrechtlichen Perspektive“

16.11.2015 | Melanie Hartmann (Marburg)
„Räume des Politischen: Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland“

30.11.2015 | Fabian Georgi (Marburg)
„Zur Kritik der ‚Festung Europa‘: Die Konflikte und Strukturen hinter Europas tödlichen Grenzen“

07.12.2015 | Björn Gemmer und Bernd Holly (Marburg)
„Abitur für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Ein Konzept des Gymnasiums Steinmühle“

14.12.2015 | Dr. Gisela Notz (Berlin)
„Flucht – Race – Gender: Warum sich für fliehende Frauen besondere Probleme ergeben“

18.01.2016 | Prof. Dr. Ulrich Wagner (Marburg)
„Akzeptanz und Ablehnung von Flüchtlingen in Politik und Psyche“

25.01.2016 | Christian Meineke (Marburg)
Situation von jungen Flüchtlingen in Marburg

01.02.2016 | Sophia Wirsching (Berlin)
„Staatenlosigkeit und die weitreichenden Folgen am Beispiel des Syrienkonflikts“

08.02.2016 | Dr. Dr. Ricarda Nater-Mewes (Marburg)
„Psychische Belastung durch Fluchterfahrung: Ein Erfahrungsbericht aus der klinischen Psychologie“

15.02.2016 | Prof. Dr. Hermann K. Heußner (Osnabrück)
„Chancen der Einwanderung“