Gedenkkundgebung: 77 Jahre Hiroshima

Am Samstag, den 6. August begrüßte das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg!“
die Marburger:innen zu einer Gedenkkundgebung für die Opfer des Atombombenabwurfes vor 77 Jahren auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki.

Das unendliche Leid, das damals die Menschen traf, ist für heute nicht nach zu empfinden, es kann anhand der Bilder nur erahnt werden. Und dennoch sind 77 Jahre nach dem Atombombenabwurf die Bemühungen für eine Ächtung der Atomwaffen noch nicht erfolgreich. Und eine atomwaffenfreie Welt ist nicht in Sicht.

Auf der Kundgebung sprachen:

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies als Mayor for Peace (Grußwort)
Cathrin Bodenröder und Lisa Behr für das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg!“
Malte Bö für ICAN, die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen
Moderiert wurde die Kundgebung von Christa Winter

Den Moderationstext mit weiteren Detals finden Sie hier
Den Text von ICAN finden Sie hier.
Weitere Fotos hier

 
Mahnwache am Samstag,  11.00 – 13.00 Uhr, Augustinerbrunnen

Unter dem Motto „Verhandeln statt Schießen – Sicherheit in Europa gibt es nur gemeinsam“ führt das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg“ bis auf weiteres  samstags eine Mahnwache von 11.00 – 13.00 Uhr am Augustinerbrunnen in Marburg durch.

Das Bündnis betont seine Auffassung, dass endlich Schluss sein muss mit Tod, Leid und Zerstörung in der Ukraine.

Das Bündnis begrüßt daher  in der jetzigen Situation die Forderung des sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer, CDU, dass Deutschland eine Vermittlerrolle in dem Krieg einnehmen und dabei auch auf die westlichen Partnerstaaten zugehen muss. Das Bündnis hat sich dafür entschieden, die wöchentlichen Mahnwachen an Samstagen von 11.00 – 13.00 Uhr am Augustinerbrunnen auch im August fortzusetzen

Das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg!“ führt am Samstag, den 06.08. um 14:00 Uhr eine Kundgebung und eine Gedenkaktion auf dem Marburger Marktplatz durch und lädt dazu Einwohner*innen und Gäste der Stadt herzlich ein.

Anlass für diese Kundgebung ist der Atombombenabwurf am 06. August 1945 auf die japanische Stadt Hiroshima auf Befehl des damaligen US-Präsidenten Harry S. Trumann. Innerhalb kürzester Zeit verbrannten und verdampften Zehntausende Menschen. 3 Tage später, am 09.August wurde eine zweite Atombombe auf Nagasaki abgeworfen.

An dieses unendliche Leid der Menschen will das Marburger Bündnis erinnern und gedenken. Weiterlesen

Kundgebung: Gedenktag Hiroshima und Nagasaki

Kundgebung
Samstag, 6. August, 2022, 14:00 Uhr
Marktplatz Marburg

Vor 77 Jahren wurden die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki durch amerikanische Atombomben vernichtet.

Zehntausende Menschen starben sofort. In Hiroshima wurden 70 Prozent der Gebäude zerstört, in Nagasaki mehrere Quadratkilometer der Stadt dem Erdboden gleich gemacht. Auch 77 Jahre später leiden und sterben immer noch Menschen qualvoll an den Spätfolgen der atomaren Explosionen.

Atomwaffen und ihre zerstörerische Kraft sind eine ungeheuerliche Bedrohung für die gesamte Menschheit und den Lebensraum Erde. Das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg!“ will mit der Kundgebung zum einen das Gedenken an dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit wach halten. Zum anderen soll die Kundgebung eine Werbung dafür sein, dass die Bundesrepublik dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies wird als „Mayor for Peace“ ein Grußwort sprechen.

Rückblick Veranstaltung: Frieden mit Russland

MIt erheblicher Verzörgerung berichtete die Lokalpresse über die Veranstaltung mit Gabriele Krone-Schmalz (Hier nachlesen)

Ob der Artikel die komplexe Gemengelage in Marburg – und in der Republik insgesamt – korrekt abbildet, sollten die Teilnehmer:innen der Veranstaltung und die Marburger:innen selbst entscheiden.

Ein wenig eher brachte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einen Bericht über die Veranstaltung. Der Verfasser war an den Inhalten offensichtlich nicht interessiert. Nebensächlichkeiten dominieren den Artikel (Hier und hier anschauen). Unverständlich.

Gelbe Schleifen: Erfolgreiche Intervention

In der Stadtverordnetenversammlung am 24. September stand abermals ein Antrag ‚Gelbe Schleifen‚  auf der Tagesordnung. Im Herbst 2017 schon einmal abgelehnt, fand das Anliegen, dem Militärischen deutlich spürbar den Rücken zu stärken, auch im neuen Anlauf keine Mehrheit.

Der offene Brief des Marburger Bündnisses „Nein zum Krieg!“ an die Stadtverordneten mit der Aufforderung, mit einem „Ja zur Friedenskultur der Stadt Marburg“ den Antrag abzulehnen, trug sicherlich seinen Teil zu der Entscheidung bei.

Der offene Brief endet mit den Worten: Weiterlesen

Frieden mit Russland

Der Krieg in der Ukraine ist das derzeit alles beherrschende politische Thema in unserem Land. „Verhandeln statt schießen“ ist die Position der Friedensbewegung in diesem Krieg. Daher ist es folgerichtig, dass das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg“ zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch zum Thema „Frieden mit Russland“ einlädt.

Als Gast konnte die bekannte Autorin und Fernsehjournalistin Gabriele Krone-Schmalz gewonnen werden. Die Veranstaltung beginnt am Montag, den 4. Juli um 18.00 Uhr. Veranstaltungsort ist das Technologie und Tagungszentrum (TTZ) in Marburg (Softwarecenter 3).

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Universitätsstadt Marburg und dem DGB Marburg-Biedenkopf.

Antwort auf Brief an Landtagsabgeordnete zum Atomwaffenverbot

Ende April schrieben das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg“ und die Marburger Gruppe der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) an Abgeordnete des Hessischen Landtags, sich weiter für ein Verbot von Atomwaffen einzusetzen. (Bericht in der OP hier) Angesprochen wurden die Mitglieder des Hessischen Landtages, die bereits eine von ICAN entwickelte Abgeordneten-Erklärung unterschrieben haben.

Hier die Antwort von Jan Schalauske, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Hessischen Landtag.
Hier der Antrag der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag
Hier das Plenarprotokoll mit den Redebeiträgen und Stellungnahmen der Partein im Landtag

Die Grafik zeigt das Abstimmungsverhalten der Fraktionen im Bundestag zum 100 Milliarden Euro schweren Sonderaufrüstungsprogramm in Deutschland. Die heimischen Abgeordneten Sören Bartol (SPD) und Dr. Stefan Heck (CDU) stimmten beide mit „Ja“.
Weitere Einzelheiten samt besser lesbarer Grafiken finden sich auf der Seite des Bundestages unter „namentliche Abstimmungen“ (Hier ansehen),

Möge jede und jeder für sich seine je eigenen Schlüsse bei kommenden Wahlen ziehen.