Die Ukraine Initiative „Die Waffen nieder“ um Willi van Ooyen, Christof Ostheimer und Peter Wahl führt am 22. Mai 2022 eine Aktionskonferenz gegen Krieg und Hochrüstung durch. Unter dem Motto „Weltkrieg verhindern – Abrüstung jetzt“ wollen die Teilnehmenden ermitteln, mit welchen Aktionen gegen den Krieg und die zu den anstehenden Haushaltsberatungen im Bundestag der Widerstand gegen die herrschende Politik noch sichtbarer gemacht werden kann. Zudem soll schon jetzt der 1. September und die Herbstaktionen der Friedensbewegung geplant vorbereitet werden.
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Archiv des Autors: antikriegsbuendnis-marburg
(Marburg, 05.05.2022) Mahnwache am 07. Mai 22 zum Krieg in der Ukraine mit der Forderung „Verhandeln statt Schießen! – Sicherheit in Europa gibt es nur gemeinsam!“
Das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg“ führt am Samstag, 07. Mai 2022 von 11.00 – 13.00 Uhr am Augustiner-Brunnen/Hanno-Drechsler-Platz eine Mahnwache zum Krieg in der Ukraine durch. Weiterlesen
Mahnwache an der Augustinertreppe
Petition an den Bundestag
Als deutsche Reaktion auf den Krieg in der Ukraine hat die Bundesregierung eine kriegsorientierte Umkehr vorgeschlagen. Das Rüstungsforschungsinstitut SIPRI hält dazu fest: „Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz (…) beendete innerhalb einer halben Stunde die jahrzehntelange politische Zurückhaltung und leitete eine neue Ära der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik ein. (…) Sollte Scholz‘ Vorschlag umgesetzt werden, würde dies den größten absoluten Anstieg der deutschen Militärausgaben seit mindestens dem Zweiten Weltkrieg bedeuten.“[1] Weiterlesen
Petition mitzeichnen!
(MR 29.4.22).In einem weiteren offenen Brief, der in der Zeitschrift „EMMA“ zuerst veröffentlicht wurde, haben Prominente, wie der Autor Alexander Kluge, der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel, der Sänger Reinhard Mey, die Kabarettisten Gerhard Polt und Dieter Nuhr, die Schauspieler Lars Eidinger und Edgar Selge und die Schriftstellerin Juli Zeh, Bundeskanzler Olaf Scholz dazu aufgerufen, keine weiteren schweren Waffen an die Ukraine zu liefern.
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner warnen vor der Gefahr eines Dritten Weltkrieges.
Der offene Brief kann auf change.org mitgezeichnet werden.
Online-Veranstaltung 12. Mai 2022
Name der Veranstaltung: Evangelische Friedensethik vor neuen Herausforderungen
Art der Veranstaltung: Online-Veranstaltung
Veranstalter: Evangelische Akademien
Wann und Wo: Donnerstag, 12.05.2022, von 09:30 Uhr bis 16:15 Uhr
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In der evangelischen Friedensethik stellt sich angesichts dieser neuen Herausforderung die Frage, inwieweit das Leitbild eines gerechten Friedens uneingeschränkt weiter gelten kann. Es zeichnen sich unterschiedliche Positionen ab: Neben einer radikal-pazifistischen Position, die weiterhin ausschließlich auf Gewaltfreiheit setzt, gesellt sich eine Position, die die Einsetzung von Recht schaffender, bzw. Recht erhaltender Gewalt deutlich befürwortet.
Um den friedensethischen Diskurs offen und transparent zu gestalten, laden fünf Evangelische Akademien gemeinsam zu diesem digitalen Studientag herzlich ein.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Ihre Anmeldung senden Sie bitte per E-Mail an Silke.Klostermann@Ev-Akademie-Boll.de
Afghanistan im Nachkriegselend
Name der Veranstaltung: Afghanistan im Nachkriegselend – Stimmen aus dem Land
Art der Veranstaltung: Online-Seminar
Veranstalter: Afghanistan-Bündnis deutscher Friedensorganisationen
Wann: Mittwoch, 11.Mai .2022, 18.00 – 20.00 Uhr
Details mit Einwahldaten hier ansehen
mit: Stefan Recker (Kabul, Caritas International)
Karim Popal (Bremen, Rechtsanwalt)
Paniz Musawa (angefragt)
Die Medienwelt ist schnelllebig: Gerade vor einem halben Jahr verließen die NATO-Truppen unter chaotischen Begleitumständen Afghanistan, nach 20 Jahren Kriegsführung. Sie hinterließen einen Staat ohne international anerkannte Regierung und weitgehend ohne Finanzmittel, denn die Auslandsguthaben in Milliardenhöhe sind zum großen Teil von den USA und anderen westlichen Regierungen beschlagnahmt.
Hinzu kommt eine Ernährungslage der Bevölkerung, die durch massive Ernteausfälle infolge Dürreperioden für die Mehrheit der Menschen von Mangel geprägt ist, insbesondere Millionen von Kindern leiden Hunger. Eine internationale Geberkonferenz hat nur unzureichende Resultate erbracht. All das erfährt man in den Medien hierzulande kaum noch.
Diesem Vergessen wollen wir entgegenwirken. Wie sind die Lebensverhältnisse der Menschen am Hindukusch nach Abzug der NATO-Truppen? Welche Forderungen sind an die Interventionsmächte, also auch die deutsche Bundesregierung aktuell zu stellen, im Interesse der (Überlebens-) Sicherheit der Menschen dort?
Sicherheit neu denken 4. Mai 2022
Name der Veranstaltung: Frieden,Sicherheit,Gerechtigkeit neu denken
Art der Veranstaltung: Ökumenischer Studientag mit der Initiative „Sicherheit neu denken“
Veranstalter: Katholisches Bildungsforum im Kreisdekanat Warendorf
Wann und Wo: 4. Mai 2022 in Warendorf
Details hier nachlesen.
Wie schaffen wir es, Konflikte auf zivile Weise zu lösen und nachhaltigen Frieden zu sichern?
Abseits realpolitischer Analyse drängen neue Ansätze in den sicherheits- und friedens-politischen Diskurs vor, auf der Suche nach zivilen Lösungen für Konflikte weltweit.
Die Akteure sind hierbei höchst divers: Zivile Organisationen, NGOs und kirchliche Stellenkonkurrieren mit staatlichen und militärischen Positionen um die besten Antworten aufdrängende sicherheitspolitische Fragen der Gegenwart.
Das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg“ und die Marburger Gruppe der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) haben an Abgeordnete des Hessischen Landtags geschrieben, sich weiter für ein Verbot von Atomwaffen einzusetzen. Angesprochen wurden die Mitglieder des Hessischen Landtages, die bereits eine von ICAN entwickelte Abgeordneten-Erklärung unterschrieben haben.
Die Entwicklung der letzten Wochen zeigt, dass die Bedrohung durch einen Atomkrieg nach wie vor besteht. Jahrelang ungelöste Konflikte können in bewaffnete Eskalation und kriegerische Gewalt umschlagen. ![]()
Bericht Marburger Osterspaziergang 2022
(red) Am Ostermontag fand der Marburger Osterspaziergang 2022 statt. Angesichts der Weltlage forderten die Veranstalter: Die Waffen nieder! Stoppt den Krieg in der Ukraine! Soppt das 100-Mrd-Aufrüstungsprogramm! Für Frieden und Abrüstung in Europa!
Der Osterspaziergang wurde für die Veranstalter, das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg“, „Arbeitskreis Marburger WissenschaftlerInnen für Friedens- und Abrüstungsforschung“, DFG-VK, DGB, DGB-Jugend, DIDF-Jugend, Fridays for Future, Greenpeace, ICAN, „Jugend gegen Krieg“, Kulturhorizonte, Marburger Forum – Fördergemeinschaft Friedensarbeit, Naturfreunde, SDAJ ein voller Erfolg. Die prominente Berichterstattung in der Lokalpresse belegt dies. Leider ist das große Bild auf der Titelseite und der ausführliche, die ganze Seite zwei füllende Bericht, hinter der Bezahlschranke versteckt (ein kurzes Video der OP von und mit Nadine Weigel auf facebook hier anschauen). Zum Gelingen der Veranstaltung trugen die Beiträge des Liedermachers Broder Braumüller ebenso bei, wie die von Christine Reinhardt und Peter Radestock vorgetragenen Texte und die zahlreichen Redner und Rednerinnen sowie die über 300 Teilnehmer:innen.
Ralf Schrader vom Bündnis „Nein zum Krieg!“ sagte: „Im Bewusstsein, dass alle Kriegsabenteuer nur Opfer und unsägliches Leid bewirkt haben, dass nur die wenigen profitiert und die ganz vielen geblutet haben, sagen wir heute angesichts des völkerrechtswidrigen Überfalls russischer Truppen auf die Ukraine: Die Waffen nieder! Stoppt den Krieg in der Ukraine! Stoppt alle Aufrüstungsprojekte“.
Redebeiträge:Thomas Schwörer, DFG-VK, hier nachlesen VideosZusammenschnitt vom Osterspaziergang hier anschauen |




