Bundeswehr und Schule – Werbung fürs Militär „Wie im Internet als auch im Klassenzimmer?“

german-foreign-policy aktuell vom 10.5.2019:
Die Integration der Bundeswehr
Wir unterstützen die Kampagne:
UNTER 18 NIE!

Der Friedenspolitische Gesprächskreis im DGB /
das Bündnis ‚Nein zum Krieg’ hatte zu einer
Informations-­‐ und Diskussionsveranstaltung mit
Tony Schwarz, stellvertretender Landesvorsitzender der GEW Hessen am 11. April 2019 eingeladen.

Präsentationsfolien und Videolinks:
Die Eroberung der Köpfe
Mali Videotrailer (Video 1, gleich am Anfang des Vortrages)
Jugendoffiziere-vor-Ort-Video (Video 2 des Vortrages)
Hier der Vortrag (am besten gleichzeitig dabei Päsentation „Die Eroberung der Köpfe“ ansehen):

 

Persönliche Stellungnahme zu „Waffenwerbung“ ohne juristischen Folgen:

Marburg, 2.3.2019
Mit Fassungslosigkeit nehme ich zur Kenntnis, dass die zuständigen Stellen beim Regierungspräsidium und im Kreishaus in der dem Express Nr. 49 / 2018 beigelegten Werbung für Schreckschusswaffen noch nicht einmal eine Ordnungswidrigkeit wahrnehmen konnten. Obgleich das Faltblatt mit der Überschrift “Pyrotechnik“ ausgewiesen ist, finden sich in ihm vorrangig täuschend echt aussehende Schreckschusswaffen, und als „Gratis-Geschenk“ beim Kauf einer Waffe eine Schachtel Pfefferspray-Munition. Was das mit Leuchtraketen am Sylvesterhimmel zu tun haben soll, ist mir ein Rätsel!

Offensichtlich haben sich zuständigen Sachbearbeiter von der irreführenden Werbung hinter’s Licht führen lassen. Denn Schreckschusswaffen sind keine Spielzeuge; und sie sind auch nicht harmlos. Auch sie können tödlich sein. Auch wer mit einer Schreckschusswaffe bedroht wird, erlebt Todesangst. Eine Unterscheidung in „echte Waffe“ oder „nur Schreckschusswaffe“ ist in der bedrohlichen Situation für das Opfer nicht möglich. So auch am 18. Februar, als in Wenkbach ein falscher Polizist die Waffe gegen einen Autofahrer richtet und abdrückt. (OP online v. 19.2.2019  / Print 20.2.2019)
Es ist auch keinem Streifenpolizisten und keiner Streifenpolizistin zuzumuten, in einem nächtlichen Einsatz bei einer aggressiven Auseinandersetzung unter adrenalinaufgeladenen, testestorongesteuerten und alkoholisierten jungen Männern eindeutig erkennen zu können, ob das Gefuchtel mit einer Waffe „nur“ dem Scheine nach „echt“ ist. Da hätten die Kolleg/-innen aus dem Regierungspräsidium und der Kreisverwaltung durchaus die paar Schritte zur Polizei gehen können, um sich zu erkundigen.

Wenn die Werbung für Schreckschusswaffen juristisch – noch nicht einmal als Ordnungswidrigkeit – ohne Folgen bleibt, dann befürchte ich, dass hier langsam „amerikanische Verhältnisse“ einziehen werden. Denn die Verführung von „Schreckschuss-“ zur „scharfen Waffe“ ist groß, und die Schritte dorthin sind klein.

Mit der Legitimierung von Waffenwerbung wird die Brutalisierung und Militarisierung der Gesellschaft voraussichtlich zunehmen. Es kann einem Angst und Bange werden!

Das zu bedenken, hatte ich von den verantwortlichen Stellen erwartet.

Es bleibt mir nur zu hoffen, dass alle Publikationsorgane freiwillig und aus ethischen Gründen zukünftig auf solche Werbebeilagen verzichten.

Pit Metz

Oberhessische Presse vom 7.3.2019:
Waffenreklame: kein gerichtliches Nachspiel

Fridays for Future – Marburg, Karin Schwalm war am 15.2.2019 dabei….

Das Bündnis „Nein zum Krieg Marburg“ begrüßt und unterstützt die Schülerinitiative Fridays for Future – Marburg

Karin Schwalm:

Videoquelle: J.W.

Oberhessische Presse Marburg online:
Mächtige Demo in Hamburg

Fridays for Future – Weltweit am 15.3.2019

Der Aufruf “abrüsten statt aufrüsten” thematisiert den Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Rüstungsausgaben z.B. so….

 

 

 

 

Gelungene, sehr informative Veranstaltung mit Karin Leukefeld am 21.2. 2019 im „Kerner“

Gemeinsame Veranstalterinnen waren das Netzwerk „Kerner“ und die Friedensinitiative „Nein zum Krieg“

Die gesamte Veranstaltung war, was sowohl den Ablauf wie
auch den Inhalt betraf, äußerst gelungen und hochinteressant:
Pfarrer Biskamps Info über den Kerner; Ralf Schraders pointierte Einbettung in
unsere Friedensarbeit; Johannes M. Beckers deutlich strukturgebende
Moderation mit präzisen, zielgerichteten Fragen; vor allem aber Karin
Leukefelds Vortrag: Wie sie es vermochte, die geopolitischen Zusammenhänge
genau und verständlich zu analysieren, die unterschiedlichen Interessen
der zahlreichen Akteure deutlich zu machen und den gesamten Komplex mit
derart vielen erhellenden Details zu unterfüttern – dazu noch dies alles in
knapp 120 Minuten unterzubringen: das hat uns (und gewiss auch alle
anderen, die da waren) sehr beeindruckt! Audioaufzeichnung siehe unten…

Einführung Ralf Schrader

 

Vorstellung Johannes M. Becker

 

Karin Leukefeld

„Der Krieg in Syrien“ Informations- und Diskussionsveranstaltung mit der Journalistin Karin Leukefeld ist geplant.

Veranstalter sind die Friedensinitiative „Nein zum Krieg“ und das Netzwerk Kerner.

Seit sieben Jahren herrschen Krieg und Zerstörung in Syrien. Noch ist die Hoffnung auf Frieden nicht gestorben. Sie erhält immer wieder
Nahrung. Das Land läuft aber Gefahr, wegen verschiedener Interessen innerer und äußerer Akteure gespalten zu werden.

Hierüber werden wir mit der renommierten Journalistin Karin Leukefeld diskutieren.
Karin Leukefeld ist eine der wenigen Journalistinnen und Journalisten, die über weite Teile des Jahres im Krisengebiet leben
und arbeiten.
Ihre Beiträge erscheinen im deutschen Hörfunk, etwa
* Bayern 2 * Bayern 3* Deutschlandradio
oder
* NDR Kultur * auch im Schweizer Rundfunk auf SRF 4
und ihre Artikel regelmäßig in den Tageszeitungen Neues Deutschland
und Junge Welt

Aktueller Syrien-Artikel im Rubikon am 22.12.2018 : Der Rückzug

Ihr Buch:
Flächenbrand
Zur 1.Auflage 2015 bereits entstandene, sehr hörenswerte, Interviewserie im Trotzfunk Radio Unerhört Marburg: Flächenbrand vom Nahen und Mittleren Osten bis nach Nordafrika (Teil 1 von 9)

Kapitel 1 von 9: Einleitung:
– Die Veränderungen des Lebens in Damaskus durch den Krieg
– Der Charakter des Krieges in Syrien
– Zu den Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer

 

Kapitel 2: Der arabische Frühling in Tunesien und Ägypten:
– wer waren die Protestierenden Ende 2010/Anfang 2011?,
– die Muslimbrüder.

 

Kapitel 3: Die internationale Kräftekonstellation in der Region des Nahen und Mittleren Ostens und in Nordafrika:
– der Sturz Mursis,
– Syrien bis 2011.

 

Kapitel 4: Syrien 2011: Die Sozial- und Wirtschaftspolitik:
– die Sozial- und Wirtschaftspolitik in der Präsidentschaft Bashar al-Assads,
– die Muslimbrüder in Syrien.

 

Kapitel 5: Syrien 2011: Politischer Frühling oder Krieg?

 

Kapitel 6: Der Krieg in Syrien:
– die Freie Syrische Armee (FSA),
– die Nationale Koalition (Etilaf),
– Al Kaida,
– die Nusra-Front.

 

Kapitel 7: Der Islamische Staat (IS) in Syrien und im Irak.

 

Kapitel 8: Die Interessen der USA und der EU im Nahen und Mittleren Osten:
– die Rohstoffe Öl und Gas,
– die Rüstungsindustrie,
– das irakische Öl,
– die radioaktiv verseuchten Gebiete im Irak.

 

Kapitel 9: Alternativen zur Kriegspolitik.

Frau Deppe vom Express-Verlag hat geantwortet:

Sehr geehrte Herrn Becker, Herrn Metz und Frau Jäger-Gogoll,

wie sie sicherlich wissen, ist die von Ihnen angeschriebene Redaktion des Express am Werbeverkauf unbeteiligt und teilt sogar die von Ihnen geäußerte Kritik. Ihre kritischen Anmerkungen nehmen wir im Verlag zum Anlass die kritisierte Werbebeilage zukünftig in dieser Form abzulehnen.

Freundliche Grüße

i.A. Katharina Deppe

Verlagsleiterin

Marburger Magazin Express

Heute in der Oberhessischen Presse:

Schusswaffen-Reklame ist „fatales Signal“

Quelle Radio: RUM-90,1, Marburg http://www.radio-rum.de
Produktionsdatum: 16.12.2018

Friedensweg der Religionen Marburg 2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Runden Tischs der Religionen in Marburg,
 Sie sind herzlichst eingeladen zum
Friedensweg der Religionen Marburg 2018
Gemeinsam unterwegs zu den Orten verschiedener Religionsgemeinschaften Marburgs
Samstag, den 20. Oktober
Beginn 17 Uhr Ende ca. 21 Uhr
Eine Wanderung mit Präsentationen im Kerner (Lutherischer Kirchhof 1 / Beginn der Veranstaltung um 17:00 h), in Universitätskirche, Moschee, Shambhala-Zentrum und Synagoge.
Gemeinsam unterwegs, gemeinsam im Gespräch
Zum neunten Mal bereits veranstaltet der Marburger Runde Tisch der Religionen einen öffentlichen Friedensweg: Gemeinsam unterwegs zu den Orten verschiedener Religionsgemeinschaften Marburgs. Er beginnt um 17:00 Uhr im Kerner/Lutherischer Kirchhof 1, mit der Bahá’í, führt zur evangelische Universiätskirche und über die neue Moschee in der Straße Bei St. Jost 17 zum buddhistischen Shambhala-Zentrum und schließlich zur Synagoge in der Liebigstraße. Dort endet der Friedensweg nach einem abschließenden Rundgespräch gegen 21:00 Uhr.
Thema des diesjährigen Friedensweges:
„Haus der Andacht“ – Was macht ein religiöses Zentrum zu einer religiösen und spirituellen Räumlichkeit?
Wer an den im Marburg lebenden Religionsgemeinschaften Interesse hat, ist eingeladen, sich dem Weg anzuschließen. An allen Stationen wird
es eine kurze Einführung in den Ort und repräsentative Textlesungen geben. Dies wird einen Eindruck von der Atmosphäre der jeweiligen Religion vermitteln. Auf dem gemeinsamen Weg können sich die Teilnehmenden über das Gesehene und Gehörte unterhalten und befragen.
Vier Stunden unterwegs zu sein, ist anstrengend, aber es bietet mehr Möglichkeiten als ein Vortragsprogramm: konkrete Erfahrungen, direkte Ansprechpartner, neue Kontakte.
Die Marburger Religionsgemeinschaften wollen deutlich machen, dass sie trotz aller verbleibenden Unterschiede ein gemeinsames Ziel haben: den äußeren und inneren Frieden, zu dem sie auf unterschiedliche Weise beitragen. Spirituell wach zu sein heißt, sich aufzumachen, Schritte zu wagen, gemeinsam und auf einander zu; es heißt auch, den Austausch zu suchen und Erkanntes in die Tat umzusetzen.
Die Wegführung:
Der Friedensweg der Religionen beginnt im Kerner (Lutherischer Kirchhof 1) und führt nach der anschließenden Universitätskirche als dritte Station zur neuen Moschee (Bei St. Jost 17), von dort zu Shambhala Zentrum (Auf dem Wehr 33) und Synagoge (Liebigstr. 21a)